Meine Rappelkiste – ein bisschen Chaos, Quatsch und ganz viel Magie

Wer eines meiner Konzerte besucht, merkt ziemlich schnell:
Ich komme selten alleine.
Ich habe fast immer meine Rappelkiste dabei – und die ist eigentlich der heimliche Star bei den Kindern. Denn die hat es „IN SICH“… Im wahrsten Sinne des Wortes. 😉


Was ist da eigentlich drin?

Eine Mischung aus Planung und ein bisschen Überraschung.

Natürlich weiß ich ganz grob, was in der Rappelkiste steckt und wie ich alles in mein Programm einbauen möchte. Aber Konzerte mit Kindern sind eben nur bedingt planbar!
Genau das liebe ich so daran. Die Kiste ist kein starrer Ablauf, sondern ein Teil meiner Konzerte, der lebendig und flexibel bleibt.

Es geht nicht darum, etwas perfekt abzuspulen, sondern darum, gemeinsam etwas zu erleben.


Wenn Kinder mitmachen, passiert das Beste

Ein großer Teil meiner Konzerte besteht aus Mitmachen. Bei mir sitzen die Kinder nicht einfach nur da und hören zu – sie singen, tanzen und bewegen sich oft schon nach kurzer Zeit ganz selbstverständlich mit.

Gerade bei Bewegungsliedern merkt man das sofort. Kinder haben einen natürlichen Drang, sich zu bewegen, und wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen, sind sie voll dabei.

Die Rappelkiste hilft mir dabei, genau diesen Moment zu schaffen. Sie ist so ein bisschen der Türöffner, um ins gemeinsame Spielen, Singen und Erleben reinzukommen.


Und dann gibt es immer die kleinen „Aufdecker“

Ganz ehrlich: Auf fast jedem Konzert gibt es dieses eine Kind, das GANZ genau hinschaut
Das nicht einfach nur mitmacht, sondern verstehen will, was da eigentlich passiert.
So ein kleiner Pragmatiker, der die ganze „Zaubersache“ erstmal in Ruhe überprüft. 😏

Und früher oder später kommt dann ziemlich trocken ein Satz wie:
„Freddy ist gar nicht echt.“ Freddy ist davon übrigens jedes Mal zutiefst beleidigt.
Verständlicher Weise.

Ich mag diese Momente total, weil sie zeigen, wie unterschiedlich Kinder reagieren. Die einen gehen voll in die Geschichte rein, die anderen wollen sie auseinandernehmen – und beides hat absolut seine Berechtigung.


Mehr als nur ein Konzert

Meine Konzerte sind keine klassischen Kinderkonzerte, bei denen vorne jemand steht und hinten wird zugehört. Ich verbinde Musik für Kinder mit kleinen Spielszenen, Figuren wie Freddy und ganz viel Interaktion. Meine Schauspielausbildung fließt da ganz automatisch mit rein, ohne dass es sich „gespielt“ anfühlt.

Am Ende geht es nicht nur um die Lieder, sondern um das gemeinsame Erlebnis. Darum, dass Kinder sich trauen mitzumachen, laut zu sein, sich zu bewegen und einfach Teil von etwas sind.



Die Rappelkiste steht für mich genau für das, was meine Arbeit ausmacht: bunt, laut, liebevoll chaotisch und witzig – so wie das Leben mit Kindern eben ist.
Und genau das mit Musik und Bewegung entstehen zu lassen und gemeinsam mit den Kindern zu erleben, macht es für mich jedes Mal aufs Neue zum schönsten Job der Welt! 💗