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	<title>Mitmachkonzert &#8211; Maikes Rappelkiste</title>
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	<description>hier rappelt es in der Kiste....</description>
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	<title>Mitmachkonzert &#8211; Maikes Rappelkiste</title>
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		<title>Kinder sind das ehrlichste Publikum der Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt einen Gedanken, der mich bei meinen Konzerten immer wieder begleitet: Kinder sind wahrscheinlich das ehrlichste Publikum, das man sich vorstellen kann – und manchmal auch das strengste. Wer regelmäßig vor Kindern steht, merkt ziemlich schnell, dass man ihnen nichts vormachen kann. Wenn etwas nicht funktioniert, dann wird das nicht höflich übergangen, sondern man [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen Gedanken, der mich bei meinen Konzerten immer wieder begleitet: Kinder sind wahrscheinlich das ehrlichste Publikum, das man sich vorstellen kann – und manchmal auch das strengste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer regelmäßig vor Kindern steht, merkt ziemlich schnell, dass man ihnen nichts vormachen kann. Wenn etwas nicht funktioniert, dann wird das nicht höflich übergangen, sondern man bekommt es direkt zu spüren. Die Aufmerksamkeit wandert, es wird gezappelt, gequatscht oder man merkt einfach, dass die Gedanken gerade ganz woanders sind. Und ja – manchmal gewinnt dann auch ganz klar die Hüpfburg im Hintergrund. Wobei man fairerweise sagen muss: Gegen eine Hüpfburg hat man wirklich kaum eine Chance. Ich bin Veranstaltern deshalb jedes Mal unendlich dankbar, wenn sie während des Auftritts kurz die Luft rauslassen 😄</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite passiert aber genau das Gegenteil, wenn etwas funktioniert. Dann sind die Kinder plötzlich voll da, machen mit, reagieren, lachen, singen und lassen sich komplett auf den Moment ein. Und genau dieser Unterschied ist unglaublich spannend zu beobachten.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perfektion ist nicht das, was Kinder erreicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Situationen erlebt, in denen technisch alles gestimmt hat und trotzdem ist der Funke nicht übergesprungen. Und ich habe genauso viele Momente erlebt, in denen eben nicht alles perfekt war – in denen Technik versagt hat, ich etwas zu Hause vergessen habe, der Sound nicht optimal abgemischt war oder ich selbst vielleicht heiser oder einfach nicht bei hundert Prozent war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – waren das oft die Momente, in denen die Kinder komplett dabei waren. Weil es nicht geschniegelt war, nicht durchperfektioniert, sondern einfach ich. Ehrlich, authentisch und eben Mensch! Manchmal sind es genau diese kleinen Unperfektheiten, die eine Situation greifbar machen und die Verbindung entstehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Kinder wirklich erreicht, ist nicht Perfektion. Es ist Energie, Echtheit und das Gefühl, dass da vorne jemand steht, der wirklich meint, was er tut.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wir uns davon ruhig abschauen dürfen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man ehrlich ist, kennen wir das als Erwachsene doch auch. Wir merken ziemlich schnell, ob jemand einfach nur sein Programm abspult oder wirklich präsent ist, ob jemand etwas fühlt oder einfach nur funktioniert. Ob jemand Lust hat, noch eine Zugabe zu spielen, weil die Energie im Raum gerade stimmt – oder ob er einfach seinen Plan durchzieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch das danach spürt man: Nimmt sich jemand noch Zeit, bleibt noch kurz, kommt ins Gespräch, geht auf Fragen ein? Oder ist er/sie froh, wenn er weg kommt und Feierabend hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder nehmen genau das wahr. Nur viel direkter, ungefilterter und ohne sich dabei zurückzuhalten. Für mich hat das ganz viel verändert. Ich habe gelernt etwas weniger nach Perfektion zu streben (was nicht in meiner Natur liegt  :)) und mich mehr auf den Moment einzulassen. Offen zu bleiben für das, was entsteht – und mir selbst zu erlauben, einfach Spaß zu haben und echt zu sein. Mit meinen Stärken und meinen Fehlern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Wie meine Mitmachkonzerte entstehen – ein Blick hinter die Bühne</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/wie-meine-mitmachkonzerte-entstehen-ein-blick-hinter-die-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
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		<category><![CDATA[Veranstaltungen für Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Konzertanfragen beginnen tatsächlich ziemlich ähnlich. Entweder bekomme ich eine Mail oder einen Anruf, weil jemand im Internet auf mich gestoßen ist – oder, was mich immer besonders freut: weil es eine persönliche Weiterempfehlung gab. Oft hat mich dann schon jemand live erlebt, war vielleicht mit der Kita, der Schule oder den eigenen Kindern [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Konzertanfragen beginnen tatsächlich ziemlich ähnlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entweder bekomme ich eine Mail oder einen Anruf, weil jemand im Internet auf mich gestoßen ist – oder, was mich immer besonders freut: weil es eine persönliche Weiterempfehlung gab. Oft hat mich dann schon jemand live erlebt, war vielleicht mit der Kita, der Schule oder den eigenen Kindern auf einem Konzert und sagt danach: „Das könnte auch gut zu unserer Veranstaltung passen.“</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom kleinen Kitakonzert bis zum Stadtfest</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Gespräch geht es meistens erstmal ganz entspannt darum, was überhaupt geplant ist. Ist es ein Kindergartenfest? Ein Familienkonzert? Ein Stadtfest? Ein Kinderfestival? Wie viele Kinder werden ungefähr erwartet? Findet die Veranstaltung drinnen oder draußen statt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch kann ich meistens ziemlich schnell einschätzen, welches Setup gut passt.<br>Da ich eigene Technik habe, sind sowohl kleinere Veranstaltungen möglich als auch große Bühnen. Bei Stadtfesten oder Festivals gibt es dann aber in der Regel ein Technikteam vor Ort, mit dem dann alles abgesprochen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – manchmal stehe ich mit meiner eigenen Anlage in einer kleinen Kita-Turnhalle und manchmal auf einer großen Festivalbühne mit mehreren hundert Kindern vor mir. Genau diese Mischung mag ich ehrlich gesagt total gerne.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wie läuft so ein Mitmachkonzert dann eigentlich ab?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich? Komplett gleich läuft eigentlich nie ein Konzert ab.<br>Meine Ankunftszeit, der Auf- und Abbau, die Parkmöglichkeiten und die Gegebenheiten vor Ort müssen natürlich vorher mit eingeplant werden.<br>Aber Veranstaltungen sind unterschiedlich. Und Kinder auch. Mal ist es eine kleine Kita-Turnhalle, mal ein großes Familienfest. Mal morgens um neun, mal mitten am Nachmittag bei 32 Grad im Schatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Wetter, die Tageszeit oder einfach die Stimmung vor Ort spielen eine große Rolle. Zum Glück kenne ich das aus meiner Arbeit mit Kindern seit vielen Jahren und kann darauf meistens ziemlich flexibel reagieren. Wenn eine Gruppe gerade mehr Bewegung braucht, merkt man das sofort. Und manchmal merkt man eben auch: Jetzt wäre vielleicht erstmal ein ruhigeres Lied die bessere Idee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich bewährt haben sich übrigens meistens die Zeiten am Vormittag oder später nach der kleinen „Siesta“ Also dann, wenn die Bäuche wieder voll sind und auch die kleineren Geschwister ihren Mittagsschlaf hinter sich haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Kinder beobachten am Anfang erstmal ganz genau, was da vorne eigentlich passiert. Und dann kippt die Stimmung meistens plötzlich. Die ersten stehen auf, die nächsten machen mit und irgendwann bewegt sich meist der ganze Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Lustige ist: Bei einem Familienkonzert dauert es in der Regel nicht lange, bis auch die Erwachsenen mit drin sind! Erst wird noch vorsichtig gefilmt, dann heimlich mitgeklatscht und irgendwann machen viele Eltern die Bewegungen genauso mit wie ihre Kinder. Das freut mich wirklich immer. Denn das bedeutet, dass ich gute Arbeit mache und Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „bewege“.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wie ist das mit Geburtstagen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach Kindergeburtstagen bekomme ich tatsächlich ziemlich regelmäßig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – theoretisch wären solche Auftritte möglich. Allerdings steckt hinter einem privaten Geburtstagskonzert für mich derselbe organisatorische Aufwand wie hinter einem Kita- oder Familienkonzert. Oft sogar mehr, je nachdem, wo die Veranstaltung stattfindet. Somit sind die Preise hierfür auch ziemlich gleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig blockiere ich mir damit natürlich Termine, an denen normalerweise öffentliche Veranstaltungen stattfinden könnten. Deshalb gibt es Wohnzimmerkonzerte bei mir eher selten und wirklich nur mal als Ausnahme für kleine Superfans. Mein Schwerpunkt liegt ganz klar auf Mitmachkonzerten, Familienveranstaltungen, Kitas, Schulen, Stadtfesten und Kinderfestivals.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ich über Live-Konzerte gelernt habe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich über die Jahre gelernt habe: Kinder sind wahrscheinlich das ehrlichste Publikum überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie zeigen einem ziemlich schnell, was funktioniert – und was eben nicht. Genau deshalb nehme ich aus fast jedem Konzert neue Ideen, Gedanken oder Impulse mit.<br>Manche Songs entwickeln sich live plötzlich ganz anders, als ich sie ursprünglich geplant hatte. Manche Dinge funktionieren auf der Bühne viel besser als gedacht, andere verändern sich mit der Zeit einfach weiter. Ich mag das. So ist das Leben – ständig in Bewegung und im Wandel. Und genauso darf sich für mich auch ein Bühnenprogramm verändern, weiterentwickeln und wachsen. Damit daraus immer wieder neue Ideen entstehen – für neue Songs, neue Videos oder manchmal einfach für den nächsten Auftritt.</p>



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		<item>
		<title>Warum Mitmachkonzerte mehr sind als „Kinderbespaßung“</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/warum-mitmachkonzerte-mehr-sind-als-kinderbespassung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienevent]]></category>
		<category><![CDATA[Familienkonzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Live Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachkonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich erzähle, dass ich Mitmachkonzerte für Kinder spiele, kommen manchmal Reaktionen wie:„Ach ja, so Kinderbespaßung“ oder auch: „So Minidisco… Machst du das auch für Kindergeburtstage?“ Und ja – solche Formate gibt es natürlich auch. Für mich steckt da aber viel mehr dahinter. Und ich weiß auch, wie solche Aussagen gemeint sind – überhaupt nicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich erzähle, dass ich Mitmachkonzerte für Kinder spiele, kommen manchmal Reaktionen wie:<br>„Ach ja, so Kinderbespaßung“ oder auch: „So Minidisco… Machst du das auch für Kindergeburtstage?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – solche Formate gibt es natürlich auch. Für mich steckt da aber viel mehr dahinter. Und ich weiß auch, wie solche Aussagen gemeint sind – überhaupt nicht abwertend oder verletzend. Die Meisten wissen einfach gar nicht, was bei einem Mitmachkonzert eigentlich wirklich passiert.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie sich Kinderkonzerte verändert haben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mitmachkonzert ist heute kein klassisches Konzert mehr, bei dem Kinder einfach nur ruhig sitzen und zuhören. Vor 20 Jahren hat das vielleicht noch besser funktioniert, wie mir KollegInnen manchmal erzählen, die schon viel länger als ich Musik für Kinder machen. Heute merkt man ziemlich schnell, dass Kinder etwas anderes brauchen und einfordern. Nicht zuletzt, weil auch die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern immer kürzer wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Anfang sitzen die Kinder machnachmal noch kurz da, schauen, beobachten. Die Veranstalter meinen es meist gut, indem sie Sitzgelegenheiten für alle bereitstellen. Aber in der Regel dauert es keine fünf Minuten, bis sich die Stimmung verändert im Raum. Die ersten stehen auf, probieren etwas aus, machen eine Bewegung mit – und plötzlich sind immer mehr dabei, bis irgendwann der ganze Raum in Bewegung ist.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was dabei wirklich entsteht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich macht das Ganze Spaß. Und natürlich darf es laut, wild und auch ein bisschen chaotisch sein. Aber wenn man genauer hinschaut, passiert da noch mehr. Die Kinder kommen in Bewegung, ohne dass man sie groß dazu auffordern muss. Sie reagieren auf Musik und Impulse, trauen sich mehr zu und erleben sich als Teil einer Gruppe, die gemeinsam etwas macht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau solche Momente entstehen im Alltag nicht so leicht – und genau deshalb sind sie so wertvoll.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was Musik dabei bewirkt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik erreicht Kinder auf mehreren Ebenen gleichzeitig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie spricht Gefühle an, bringt den Körper in Bewegung und unterstützt ganz nebenbei Dinge wie Sprache, Konzentration, Motorik und Merkfähigkeit. Gerade durch Rhythmus und Wiederholungen verinnerlichen Kinder Abläufe oft viel schneller, ohne dass es sich für sie nach Lernen anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn die Inhalte dann auch noch zu den Kindern passen, sie sich darin wiederfinden oder sich verstanden fühlen, passiert oft nochmal etwas ganz anderes: Dann entsteht eine echte Verbindung zur Musik. Die Kinder singen nicht einfach nur mit – sie meinen das, was sie singen. Sie fühlen sich angesprochen, abgeholt und ein Stück weit gesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn man ehrlich ist, kennen wir das als Erwachsene doch auch. Wenn uns ein Lied wirklich berührt, wenn es uns „aus der Seele spricht“, dann wollen wir mitsingen, laut oder leise, lachen oder vielleicht sogar weinen. Manchmal tanzen wir dazu – auch wenn es nur alleine im Auto oder beim Haushalt ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder machen genau das Gleiche. Nur viel direkter, viel ungefilterter und ohne sich Gedanken darüber zu machen, ob das gerade „angemessen“ ist.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum es mehr ist als „das kann ich doch auch selbst“<br><br></strong>Gerade für Einrichtungen oder Veranstalter stellt sich irgendwann die Frage, warum man dafür Geld investieren sollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich kann man auch im Kindergarten, in der Schule oder zu Hause mit Kindern singen und tanzen – und das ist unglaublich wichtig. Genau dort passiert ganz viel wertvolle Arbeit jeden Tag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Mitmachkonzert bringt aber nochmal eine andere Ebene mit rein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kinder ist es etwas Besonderes, wenn plötzlich jemand von außen kommt. Eine Person, die sie vielleicht nicht kennen, die auf einer Bühne steht, Musik macht und sie direkt mit einbezieht. Viele Kinder erleben Künstler in so einem Moment fast wie kleine Stars – und gleichzeitig sind sie zum Greifen nah.<br>Es entsteht eine andere Aufmerksamkeit, eine andere Spannung im Raum. Kinder lassen sich oft nochmal anders ein, trauen sich mehr, sind neugieriger und offener für das, was passiert. Gleichzeitig erleben sie Musik nicht nur im gewohnten Alltag, sondern als echtes Ereignis.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dieses Zusammenspiel – aus Nähe, Erlebnis und direkter Interaktion – ist das, was ein Mitmachkonzert so besonders macht.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum Eltern und pädagogische Fachkräfte so wichtig sind</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder entscheiden nicht selbst, welche Musik sie hören oder welche Konzerte sie besuchen.<br>Das übernehmen die Erwachsenen – Eltern, Erzieherinnen, Lehrer!<br>Und genau deshalb ist es mir wichtig, Musik zu machen, die auch ihnen gefällt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Musik, die man nicht nur „für die Kinder laufen lässt“, sondern die man selbst gerne hört. Die nicht nervt, sondern Spaß macht. Und bei der man vielleicht sogar irgendwann merkt, dass man selbst anfängt, mitzuwippen oder mitzusingen.<br>Und so wird wird im besten Fall aus einem Kinderkonzert ein Familienkonzert.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Gedanke zum Schluss</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder merken unglaublich schnell, ob etwas echt ist oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darauf gehe ich an anderer Stelle nochmal ausführlicher ein – aber es spielt bei jedem Konzert eine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich sind Mitmachkonzerte kein „Kinderprogramm“. Es ist die Möglichkeit, wirklich mit Kindern in Kontakt zu kommen. Im Moment mit ihnen zu sein. Ohne Bildschirm dazwischen.<br>Ich sehe sofort, was funktioniert, was zündet und wo noch etwas fehlt. Und genau daraus entstehen neue Ideen – für Songs, für Bewegungen und auch für neue Bühnenprogramme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jede Gruppe ist anders, jedes Konzert verläuft anders. Und genau das hat mich über die Jahre gelehrt, offen zu bleiben, flexibel zu reagieren und mich immer wieder neu auf die Kinder einzulassen.<br>Wenn ihr mich fragt: Ein wunderbarer Job!</p>
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