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	<title>Maikes Rappelkiste</title>
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	<description>hier rappelt es in der Kiste....</description>
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	<title>Maikes Rappelkiste</title>
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		<title>Was ich meinem jüngeren Ich heute sagen würde</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensweg]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Toussaint]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
		<category><![CDATA[persönlicher Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, ich würde dich erstmal in den Arm nehmen und dir sagen, es ist okay, nicht immer perfekt zu sein. Ich glaube, genau das hätte ich früher viel öfter hören müssen.Dieses ständige Gefühl, noch mehr leisten zu müssen, noch besser zu werden und irgendwann endlich irgendwo „anzukommen“, kann einen nämlich ganz schön müde machen. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, ich würde dich erstmal in den Arm nehmen und dir sagen, es ist okay, nicht immer perfekt zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, genau das hätte ich früher viel öfter hören müssen.<br>Dieses ständige Gefühl, noch mehr leisten zu müssen, noch besser zu werden und irgendwann endlich irgendwo „anzukommen“, kann einen nämlich ganz schön müde machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich dachte wohl viel zu lang, irgendwann kommt dieser Punkt, an dem plötzlich alles sicher wird. An dem man aufhört zu zweifeln und endlich das Gefühl hat: „So. Jetzt habe ich es geschafft.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was für ein Quatsch:<br>Diesen Zustand gibt es wahrscheinlich gar nicht. Zumindest nicht dauerhaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn selbst Menschen, die nach außen total erfolgreich wirken, zweifeln oft viel mehr, als man denkt. Das merke ich heute nicht nur bei mir selbst, sondern auch in ehrlichen Gesprächen mit anderen Künstlerinnen, kreativen Menschen und vor allem mit vielen selbstständigen Frauen. Die Kinos und Netflix sind voll von Dokumentationen oder die Geschichten großer Künstler denen es am Ende auch nicht anders geht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, ich würde dir außerdem sagen, dass du aufhören musst zu denken, immer noch mehr leisten zu müssen. Noch besser werden. Noch professioneller. Noch erfolgreicher. Noch mehr machen.<br>Dieses Gefühl, nie ganz gut genug zu sein, kann einen irgendwann komplett auffressen. Gerade heute, in einer Welt voller Social Media Filter, Vergleiche, Reichweiten und Daueroptimierung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja… manchmal wird sich trotzdem alles chaotisch anfühlen. Auch dann noch, wenn von außen vielleicht längst alles „gut aussieht“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das ist okay.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich würde dir auch sagen, dass manche Dinge, die sich erstmal wie Rückschritte anfühlen, später plötzlich unglaublich wichtig werden können. Dass Absagen weh tun dürfen. Dass Enttäuschungen nicht automatisch bedeuten, dass du falsch bist. Und dass Menschen, die nicht an dich glauben, nicht automatisch Recht haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Manche Wege brauchen länger. Manche Dinge wachsen langsamer. Und manchmal versteht man tatsächlich erst Jahre später, warum bestimmte Dinge genau so passieren mussten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und bitte versuch nicht, es allen recht zu machen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jeder wird verstehen, warum dir Musik für Kinder so wichtig ist. Nicht jeder wird nachvollziehen können, warum du so viel Zeit, Herzblut und Energie in Dinge steckst, die von außen manchmal eher „klein“ wirken und gleichzeitig kaum finanzielle Sicherheit mitbringen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und weißt du was?<br>Das müssen sie auch gar nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deine Familie und deine Freunde sind übrigens auch nicht automatisch deine Zielgruppe. Natürlich ist es wunderschön, wenn Menschen aus dem eigenen Umfeld dich unterstützen. Aber noch wichtiger ist es, echte Menschen zu finden, die wirklich fühlen, was du da machst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine echte Community entsteht nicht dadurch, dass jeder dich mag. Sondern dadurch, dass die richtigen Menschen bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann würde ich dir wahrscheinlich von diesem einen Konzert erzählen…<br>Von der Familie aus München, die über 600 Kilometer gefahren ist, damit ihr Sohn dich endlich einmal live erleben kann. Ein inzwischen fast erwachsener Junge mit Downsyndrom, der deine Rappelkiste liebt und unbedingt einmal mit dir zusammen singen wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich würde dir sagen:<br>Du wirst irgendwann gemeinsam mit ihm auf einer Bühne stehen und seinen Lieblingssong singen. Deinen Song! Und ich verspreche dir, du wirst dabei Gänsehaut haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht wegen irgendwelcher Zahlen. Nicht wegen Reichweite oder Algorithmen. Sondern weil du in genau diesem Moment plötzlich verstehen wirst, dass Musik manchmal viel größere Spuren hinterlässt, als du erahnen würdest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht würde ich dir am Ende einfach nur noch sagen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist okay zu zweifeln. Es ist okay, Angst zu haben oder nicht immer zu wissen, ob etwas funktioniert. Aber bitte lass diese Angst niemals so groß werden, dass du Dinge gar nicht erst ausprobierst. Die meisten wirklich schönen Dinge entstehen unterwegs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Also geh los, wenn du wirklich für etwas brennst.<br>Denn das Glück wartet erstaunlich oft genau außerhalb der eigenen Komfortzone.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum du unbedingt mit deinem Kind singen solltest – auch wenn du denkst, du kannst es nicht</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/warum-du-unbedingt-mit-deinem-kind-singen-solltest-auch-wenn-du-denkst-du-kannst-es-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 15:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Bindung durch Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Familienalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Geborgenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Musik mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[musikalische früherziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachförderung]]></category>
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					<description><![CDATA[„Ich kann aber gar nicht singen.“ Wenn ich für jedes Mal, dass ich diesen Satz höre, einen Euro bekommen würde, hätte ich vermutlich schon ein zweites Album finanziert 😄 Ich höre diese Sätze schon viele Jahre. Von Eltern, von Erzieherinnen, von Menschen, die eigentlich total Lust hätten, mit Kindern zu singen – und sich dann [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">„Ich kann aber gar nicht singen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich für jedes Mal, dass ich diesen Satz höre, einen Euro bekommen würde, hätte ich vermutlich schon ein zweites Album finanziert 😄</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich höre diese Sätze schon viele Jahre. Von Eltern, von Erzieherinnen, von Menschen, die eigentlich total Lust hätten, mit Kindern zu singen – und sich dann doch nicht trauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ich kann das gut verstehen. Uns Erwachsenen ist das Singen im Laufe der Zeit oft irgendwie verloren gegangen. Wir vergleichen uns, wir überlegen, ob sich das „gut anhört“, ob wir den Ton treffen oder ob das vielleicht peinlich wirken könnte. Irgendwann kommt dann dieser Gedanke: Lieber lasse ich es einfach.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dabei aber oft vergessen wird: Für Kinder spielt das alles überhaupt keine Rolle.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade kleine Kinder reagieren unglaublich stark auf die Stimme ihrer Eltern. Sie erkennen sie sofort, sie verbinden sie mit Nähe, mit Sicherheit und mit Geborgenheit. Dabei geht es nicht darum, ob jemand „gut“ singen kann. Es geht darum, dass diese Stimme vertraut ist und echt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb ist deine Stimme für dein Kind immer wertvoller als jede perfekt produzierte Musik, die aus einer Box kommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Singen mit Kindern hat auch nichts mit einer Bühne zu tun oder damit, ein Lied von Anfang bis Ende „richtig“ zu singen. Die schönsten Momente entstehen oft ganz nebenbei im Alltag. Beim Anziehen, beim Wickeln, im Auto oder einfach zwischendurch. Manchmal reicht schon ein kleiner gesungener Satz, um eine Situation komplett zu verändern. Kinder steigen darauf ein, greifen die Melodie auf oder fangen an, sich dazu zu bewegen – und plötzlich entsteht daraus ein gemeinsamer Moment, den man so gar nicht geplant hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich dabei immer wieder spannend finde: Kinder bewerten nicht. Sie denken nicht darüber nach, ob etwas perfekt ist. Sie machen einfach mit. Sie singen laut, schief, mit vollem Einsatz und haben dabei eine Freude, die uns Erwachsenen oft ein Stück weit verloren gegangen ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht liegt genau darin auch eine Chance für uns. Dass wir dem Kind in uns wieder ein Stück näherkommen – diesem natürlichen Zugang, bei dem es nicht ums Bewerten geht, sondern ums Ausprobieren, ums Erleben und einfach darum, Freude daran zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wenn man es einmal ganz ehrlich betrachtet, wird sich dein Kind später ganz sicher nicht daran erinnern, ob du jeden Ton getroffen hast. Aber es wird sich daran erinnern, dass ihr zusammen gesungen habt. An diese kleinen Momente im Alltag, an das gemeinsame Lachen, an dieses Gefühl von Nähe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht gar nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, diese Momente überhaupt entstehen zu lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wenn du dein Kind fragen würdest, was ihm wichtiger ist – eine perfekte Aufnahme oder du, wie du mit ihm zusammen singst – dann ist die Antwort eigentlich ziemlich klar.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zwischen Erschöpfung und Gänsehautmomenten – warum ich trotzdem weitermache</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/zwischen-erschoepfung-und-gaensehautmomenten-warum-ich-trotzdem-weitermache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenleben]]></category>
		<category><![CDATA[Erschöpfung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreative Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Maike Toussaint]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal sitze ich spätabends noch am Laptop und frage mich ehrlich:Warum mache ich das eigentlich alles? Dann ist es längst dunkel draußen, irgendwo lädt noch ein Video hoch und eigentlich müsste ich schon schlafen, weil am nächsten Morgen nunmal auch wieder Alltag wartet. Aber stattdessen beantworte ich noch Mails, Suche Veranstaltungen und deren Organisatoren raus, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Manchmal sitze ich spätabends noch am Laptop und frage mich ehrlich:<br>Warum mache ich das eigentlich alles?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann ist es längst dunkel draußen, irgendwo lädt noch ein Video hoch und eigentlich müsste ich schon schlafen, weil am nächsten Morgen nunmal auch wieder Alltag wartet. Aber stattdessen beantworte ich noch Mails, Suche Veranstaltungen und deren Organisatoren raus,  plane ein Konzert, tüftel an neunen Ideen oder Einnahmemöglichkeiten, schneide Videos oder versuche herauszufinden, warum ein Beitrag diesmal kaum noch Reichweite bekommt während ein anderer so gut funktioniert hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es ist logisch, dass viele von außen oft nur einen kleinen Teil von dem sehen, was hinter „Maikes Rappelkiste“ eigentlich steckt.<br>Da ist ein Konzert, das am Ende vielleicht nur 60 Minuten dauert. Ein Song mit drei Minuten Laufzeit. Ein Reel auf Instagram oder ein YouTube-Video von ein paar Minuten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von außen wirkt das manchmal schnell wie:<br>„Ach, die macht halt ein bisschen Musik.“<br>„Ein paar Videos für Social Media.“<br>„Ist doch irgendwie auch ein Hobby.“ Macht ja Spaß. Und sonst ist Maike den ganzen Tag zu Hause und hat nichts zu tun.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – natürlich liebe ich Musik. Sonst würde ich das alles wohl nicht machen. Aber was man dabei oft nicht sieht, sind die vielen Stunden davor und danach. Songs schreiben, Ideen entwickeln, Texte überarbeiten, Videos drehen und schneiden, Technik vorbereiten, proben, organisieren, Social Media, Webseitenpflege, Mails, Booking, Auf- und Abbau, Fahrerei, Presse- und PR-Arbeit und vieles, vieles mehr!  <br>Und dabei gleichzeitig irgendwie noch Mama, Familienmensch, Freundin und ganz manchmal auch einfach mal nur „Maike“ sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Regel steckt hinter einem einzigen Konzert oder einem kurzen Video deutlich mehr Arbeit, als viele vermutlich vermuten würden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann die Akquise&#8230; Das ist ehrlich gesagt etwas, das mich bis heute manchmal Überwindung kostet. Sich selbst und die eigene Kunst als „Produkt“ verkaufen zu müssen, fühlt sich manchmal echt seltsam an. Vor allem dann, wenn hinter all dem eben nicht einfach nur Content steckt, sondern etwas sehr Persönliches.<br><br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und bitte immer am Puls der Zeit bleiben</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Welt verändert sich ständig und ich muss mich gefühlt permanent neu erfinden. Was gestern noch funktioniert hat, interessiert morgen vielleicht schon niemanden mehr. Plattformen verändern sich, Algorithmen ändern sich und plötzlich hat man das Gefühl, ständig mithalten zu müssen, obwohl man eigentlich einfach nur Musik machen wollte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem versuche ich immer, mir selbst treu zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn Musik für Kinder bedeutet für mich nicht einfach nur ein bisschen „Stampfen und Springen“. Ich möchte Musik erschaffen, die sich echt anfühlt. Songs, die modern sein dürfen, emotional, laut, lustig oder auch mal nachdenklich – aber eben Musik, die Kinder ernst nimmt. Ich mache da ehrlich gesagt keinen Unterschied zu Produktionen für Erwachsene.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb trifft es mich wahrscheinlich auch so persönlich, wenn ich das Gefühl habe, gegen Dinge anzukämpfen, die man kaum beeinflussen kann. Gegen Algorithmen. Gegen die Geschwindigkeit sozialer Medien. Gegen den ständigen Druck sichtbar bleiben zu müssen. Gegen eine Welt, in der täglich tausende neue Inhalte erscheinen und man zu recht manchmal Angst hat, einfach irgendwo dazwischen verloren zu gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja, natürlich gibt es Momente, in denen ich denke:<br>Vielleicht wäre ein „normalerer“ Weg leichter. Planbarer. Ruhiger. Und vor allem sicherer.<br><br></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und dennoch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber dann passiert plötzlich wieder irgendetwas, das alles relativiert. Eine Fanpost von Kindern…<br>Eine liebe Mail von Eltern oder Erzieherinnen, die mich live erlebt haben und einfach Danke sagen. Kinder, die meine Texte mitsingen. Menschen, die meine Musik teilen, mich markieren oder schreiben:<br>„Warum kennen eigentlich noch nicht viel mehr Menschen deine Songs?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau solche Dinge bedeuten mir wahrscheinlich mehr, als viele denken und die mich antreiben!<br><br>Und eine Sache ist mir aus den letzten Jahren tatsächlich besonders hängen geblieben:<br>Erfolg ist eine Wellenbewegung! Genau wie das Glück. Ohne die schwierigen Phasen würden wir die schönen Momente wahrscheinlich gar nicht mehr richtig wahrnehmen oder feiern können. Und vielleicht ist genau das inzwischen mein Blick darauf geworden. Dieses Vertrauen, dass irgendwie immer wieder alles gut wird. Vielleicht nicht immer sofort. Vielleicht nicht immer genau so, wie man es geplant hatte. Aber irgendwie schon gut.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz aller Zweifel habe ich immer noch dieses tiefe Gefühl, dass Musik etwas Besonderes sein kann. Auch oder gerade für Kinder. Nicht nur „Hintergrundgeräusch“ oder schnelle Unterhaltung. Sondern etwas, das verbindet, erinnert, bewegt und manchmal sogar genau die Dinge ausdrückt, für die einem selbst gerade die Worte fehlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb mache ich das alles❣️</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolg ist eine Wellenbewegung</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/erfolg-ist-eine-wellenbewegung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgreich]]></category>
		<category><![CDATA[Geduld]]></category>
		<category><![CDATA[motivation]]></category>
		<category><![CDATA[musikbusiness]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständige Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Warum ich gelernt habe, nicht alles an Zahlen festzumachen Ich glaube, wenn man kreativ arbeitet, kommt irgendwann automatisch dieser Punkt, an dem man beginnt, alles zu messen. Aufrufe, Likes, Kommentare, Streamingzahlen, Reichweite und nicht zuletzt Buchungen für Konzerte.Ich denke, es wäre unehrlich zu behaupten, dass mir Reichweite und Zahlen völlig egal sind. Wenn man einen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ich gelernt habe, nicht alles an Zahlen festzumachen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, wenn man kreativ arbeitet, kommt irgendwann automatisch dieser Punkt, an dem man beginnt, alles zu messen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufrufe, Likes, Kommentare, Streamingzahlen, Reichweite und nicht zuletzt Buchungen für Konzerte.<br>Ich denke, es wäre unehrlich zu behaupten, dass mir Reichweite und Zahlen völlig egal sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man einen neuen Song veröffentlicht, hat man vorher Wochen oder sogar Monate Arbeit hineingesteckt. Und vor allem richtig viel von sich selbst. Natürlich möchte man dann am Ende wissen: Haben es die Fans oder vielleicht sogar neue Menschen gesehen? Wie oft wurde es geteilt? Funktioniert das überhaupt oder interessiert das eigentlich niemanden?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich glaube, viele Menschen unterschätzen, wie persönlich sich kreative Arbeit anfühlen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade durch Social Media und Streamingplattformen passiert das heute wahrscheinlich schneller denn je. Man bekommt ständig Statistiken und Kurven angezeigt, sieht, was gut läuft, wer wächst, wer viral geht und welche Inhalte gerade „funktionieren“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja… das kann einen echt verunsichern, wenn man sich damit ständig vergleicht. Vor allem dann, wenn die großen Reaktionen erstmal ausbleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann können Zahlen manchmal plötzlich viel zu wichtig werden.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ich über die Jahre lernen musste</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade am Anfang meiner Zeit als Kinderliedermacherin dachte ich oft, Erfolg müsste vor allem sichtbar sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Reichweite. Mehr Wachstum. Mehr Menschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich wünsche ich mir bis heute, dass möglichst viele Familien meine Musik hören oder meine Konzerte erleben. Sonst würde ich das alles ja auch gar nicht machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber gleichzeitig durfte ich in den letzten Jahren auch merken, dass sich nicht alles wirklich in Zahlen messen lässt. (Auch wenn mir da wahrscheinlich jeder Mathematiker widersprechen würde 😄)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn manche Dinge passieren ganz leise und überhaupt nicht öffentlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da kommt plötzlich eine Familie, die mich Jahre später wiedererkennt. Kinder singen Texte mit, von denen ich selbst längst vergessen habe, dass ich sie irgendwann geschrieben habe. Eltern erzählen mir, dass bestimmte Songs bei ihnen seit Monaten zum Alltag gehören oder dass ihre Kinder morgens nur mit einem ganz bestimmten Lied in den Kindergarten gehen wollten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wow.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder ein Video bekommt gar nicht viele Aufrufe — und trotzdem schreibt einem jemand:<br>„Genau das habe ich heute gebraucht. Das kenne ich noch aus meiner Kindheit. Danke für deinen Content.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Momente sieht kein Algorithmus. Und letztendlich bedeuten sie so viel mehr als jede Statistik.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erfolg fühlt sich nicht immer wie Erfolg an</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Sache ist mir aus verschiedenen Coachings und Gesprächen der letzten Jahre besonders hängen geblieben:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfolg ist eine Wellenbewegung. Genau wie Glück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und je länger ich diesen Beruf mache, desto mehr glaube ich tatsächlich, dass da unglaublich viel Wahrheit drinsteckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nicht nur das. Ich glaube sogar, dass wir ohne die schwierigen Phasen irgendwann die Demut und Dankbarkeit für all die guten Momente verlieren würden. Für die Dinge, die funktionieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es gibt Phasen, in denen gefühlt alles gleichzeitig passiert. Neue Ideen entstehen, Konzerte laufen gut, Menschen reagieren auf Songs und man hat das Gefühl:<br>„Ja, genau dafür mache ich das alles.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann gibt es wieder ruhigere Zeiten. Phasen voller Zweifel, Vergleiche und Gedanken darüber, ob das alles überhaupt noch der richtige Weg ist oder eher eine „Liebhaberei“, wie man gerne mal gesagt bekommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja, das verunsichert mich bis heute! Aber ich versuche inzwischen, auch diese Phasen eher als Teil des Ganzen zu sehen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ich trotzdem weitermache</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade in der Musikbranche verändert sich momentan unglaublich viel. Algorithmen, Streamingdienste, KI-generierte Inhalte, Social Media — alles wird schneller, lauter und oft auch kurzlebiger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und natürlich frage ich mich manchmal, ob sich dieses Durchhalten am Ende wirklich lohnt und ob ich all das überhaupt so mitspielen möchte. Manchmal würde ich am liebsten einfach alle Social-Media-Plattformen löschen und in einer Welt ohne Algorithmen und Dauervergleich leben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber immer dann, wenn ich live auf einer Bühne stehe und erlebe, wie Kinder, Eltern und manchmal ganze Familien plötzlich gemeinsam singen, lachen oder tanzen, weiß ich:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Doch. Genau das liebst du. Egal, ob man das in Zahlen messen kann oder nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist genau das inzwischen mein wichtigster Gedanke geworden:<br>Nicht jeder Erfolg ist sofort sichtbar. Manche Dinge wachsen langsam. Manche Verbindungen entstehen über Jahre hinweg. Und manchmal merkt man erst viel später, was man bei Menschen eigentlich ausgelöst hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Meine Rappelkiste – ein bisschen Chaos, Quatsch und ganz viel Magie</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/meine-rappelkiste-ein-bisschen-chaos-quatsch-und-ganz-viel-magie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderunterhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Maikes Rappelkiste]]></category>
		<category><![CDATA[Maikes Rappelkiste live]]></category>
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					<description><![CDATA[Wer eines meiner Konzerte besucht, merkt ziemlich schnell:Ich komme selten alleine.Ich habe fast immer meine Rappelkiste dabei – und die ist eigentlich der heimliche Star bei den Kindern. Denn die hat es „IN SICH“&#8230; Im wahrsten Sinne des Wortes. 😉 Was ist da eigentlich drin? Eine Mischung aus Planung und ein bisschen Überraschung. Natürlich weiß [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wer eines meiner Konzerte besucht, merkt ziemlich schnell:<br>Ich komme selten alleine.<br>Ich habe fast immer meine Rappelkiste dabei – und die ist eigentlich der heimliche Star bei den Kindern. Denn die hat es „IN SICH“&#8230; Im wahrsten Sinne des Wortes. 😉</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist da eigentlich drin?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"> Eine Mischung aus Planung und ein bisschen Überraschung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Natürlich weiß ich ganz grob, was in der Rappelkiste steckt und wie ich alles in mein Programm einbauen möchte. Aber Konzerte mit Kindern sind eben nur bedingt planbar!<br>Genau das liebe ich so daran. Die Kiste ist kein starrer Ablauf, sondern ein Teil meiner Konzerte, der lebendig und flexibel bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht nicht darum, etwas perfekt abzuspulen, sondern darum, gemeinsam etwas zu erleben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Kinder mitmachen, passiert das Beste</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein großer Teil meiner Konzerte besteht aus Mitmachen. Bei mir sitzen die Kinder nicht einfach nur da und hören zu – sie singen, tanzen und bewegen sich oft schon nach kurzer Zeit ganz selbstverständlich mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei Bewegungsliedern merkt man das sofort. Kinder haben einen natürlichen Drang, sich zu bewegen, und wenn sie die Möglichkeit dazu bekommen, sind sie voll dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rappelkiste hilft mir dabei, genau diesen Moment zu schaffen. Sie ist so ein bisschen der Türöffner, um ins gemeinsame Spielen, Singen und Erleben reinzukommen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und dann gibt es immer die kleinen „Aufdecker“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich: Auf fast jedem Konzert gibt es dieses eine Kind, das GANZ genau hinschaut<br>Das nicht einfach nur mitmacht, sondern verstehen will, was da eigentlich passiert.<br>So ein kleiner Pragmatiker, der die ganze „Zaubersache“ erstmal in Ruhe überprüft. 😏</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und früher oder später kommt dann ziemlich trocken ein Satz wie:<br>„Freddy ist gar nicht echt.“ Freddy ist davon übrigens jedes Mal zutiefst beleidigt.<br>Verständlicher Weise.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mag diese Momente total, weil sie zeigen, wie unterschiedlich Kinder reagieren. Die einen gehen voll in die Geschichte rein, die anderen wollen sie auseinandernehmen – und beides hat absolut seine Berechtigung.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr als nur ein Konzert</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Konzerte sind keine klassischen Kinderkonzerte, bei denen vorne jemand steht und hinten wird zugehört. Ich verbinde Musik für Kinder mit kleinen Spielszenen, Figuren wie Freddy und ganz viel Interaktion. Meine Schauspielausbildung fließt da ganz automatisch mit rein, ohne dass es sich „gespielt“ anfühlt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende geht es nicht nur um die Lieder, sondern um das gemeinsame Erlebnis. Darum, dass Kinder sich trauen mitzumachen, laut zu sein, sich zu bewegen und einfach Teil  von etwas sind.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Die Rappelkiste steht für mich genau für das, was meine Arbeit ausmacht: bunt, laut, liebevoll chaotisch und witzig – so wie das Leben mit Kindern eben ist.<br>Und genau das mit Musik und Bewegung entstehen zu lassen und gemeinsam mit den Kindern zu erleben, macht es für mich jedes Mal aufs Neue zum schönsten Job der Welt! 💗<br><br></p>



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		<title>Ein Kinderpodcast, den ich wirklich empfehlen kann: „Ole schaut hin“</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/ein-kinderpodcast-den-ich-wirklich-empfehlen-kann-ole-schaut-hin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Familienpodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermedien]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpodcast]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Toussaint]]></category>
		<category><![CDATA[Medienerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Ole schaut hin]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor einiger Zeit war ich zu Gast in einem Kinderpodcast – und zwar bei „Ole schaut hin“.Das ist ein Kinder-Wissenspodcast der Neuen Osnabrücker Zeitung, in dem Kinderfragen gestellt werden, die dann von passenden Gästen beantwortet werden. Also genau die Fragen, die Kinder wirklich interessieren. Für mich war das wirklich ein ganz besonderer Moment. Denn hiermit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Vor einiger Zeit war ich zu Gast in einem Kinderpodcast – und zwar bei „Ole schaut hin“.<br>Das ist ein Kinder-Wissenspodcast der Neuen Osnabrücker Zeitung, in dem Kinderfragen gestellt werden, die dann von passenden Gästen beantwortet werden. Also genau die Fragen, die Kinder wirklich interessieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich war das wirklich ein ganz besonderer Moment. Denn hiermit wurde ich als Profi für Kinderfragen wahrgenommen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn Kinder fragen, wird es richtig spannend</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In meiner Folge ging es um die Frage: <strong>Warum schlafen Fledermäuse eigentlich an der Decke?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Da in meiner Rappelkiste seit Jahren Freddy die Fledermaus wohnt, konnte ich hier natürlich weiter helfen! Wir waren natürlich sofort dabei.<br>Kinder beobachten die Welt anders, sie stellen Fragen, auf die wir Erwachsenen oft gar nicht mehr kommen würden. Ich finde das super! </p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ich das Format so mag</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich hatte tatsächlich selbst schon länger die Idee, einen Podcast zu machen, in dem Kinder Fragen stellen dürfen. So etwas wie „Fragen an die Rappelkiste“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als ich dann bei Ole eingeladen wurde, habe ich gemerkt: Genau dieses Format gibt es schon – und zwar richtig gut umgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier werden Kinderfragen ernst genommen, verständlich erklärt und gleichzeitig spannend aufbereitet. Und das Besondere ist: Die Antworten kommen von Menschen, die wirklich etwas zu dem Thema beitragen können – sei es aus ihrem Beruf oder aus ihrer Erfahrung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und da sind auch richtig tolle Gäste dabei. Unter anderem waren schon bekannte Persönlichkeiten wie die Ehrlich Brothers, Sascha Grammel, Checker Tobi, Rolf Zuckowski oder Bürger Lars Dietrich zu Gast. Also genau die Menschen, die Kinder oft ohnehin schon kennen und spannend finden.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Podcast, von dem wir alle etwas mitnehmen können</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich an solchen Formaten besonders mag: Es geht nicht darum, Wissen „von oben herab“ zu vermitteln. Sondern darum, gemeinsam neugierig zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sind wir mal erhlich – Niemand lernt aus. Ich glaube, wir dürfen uns das auch als Erwachsene viel öfter wieder erlauben. Dinge zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und einfach neugierig zu bleiben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht umsonst starte ich viele meiner Konzerte mit genau diesem Song meines Albums – Niemand lernt aus.<br>→ Hier kannst du reinhören: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-kv-AFfjXGg&amp;list=RD-kv-AFfjXGg&amp;start_radio=1">https://www.youtube.com/watch?v=-kv-AFfjXGg&amp;list=RD-kv-AFfjXGg&amp;start_radio=1</a><br><br></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lust bekommen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn du neugierig geworden bist, hör doch einfach mal rein – den Podcast findest du auf allen gängigen Streamingdiensten oder auch bei YouTube.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Folge findest du hier:<br><a href="https://youtu.be/_JtTxaq7kss?si=qyCNumye3wsians5">https://youtu.be/_JtTxaq7kss?si=qyCNumye3wsians5</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wer weiß, was daraus noch wird…Vielleicht kommt irgendwann doch noch ein eigener Podcast.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht unbedingt mit genau dem gleichen Konzept – denn Fragen von Kindern werden hier schon richtig gut beantwortet. Aber Ideen gibt es ja immer genug.Und am Ende geht es ja genau darum: neue Wege zu finden, Dinge weiterzudenken und Formate zu entwickeln, die Kinder wirklich erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bis dahin kann ich euch „Ole schaut hin“ auf jeden Fall von Herzen empfehlen.</p>
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		<title>Warum Bewegungslieder im Kindergarten so gut funktionieren</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/warum-bewegungslieder-im-kindergarten-so-gut-funktionieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungslieder]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungspause]]></category>
		<category><![CDATA[Erzieherin]]></category>
		<category><![CDATA[Hater]]></category>
		<category><![CDATA[Morgenkreis]]></category>
		<category><![CDATA[Musik mit Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Powerpause]]></category>
		<category><![CDATA[Stuhlkreis]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok Content]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok Erzieherin]]></category>
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					<description><![CDATA[Wenn ich an meine Zeit im Kindergarten zurückdenke – und auch an das, was ich heute auf der Bühne erlebe – dann sind Bewegungslieder für mich nie einfach nur „ein nettes Extra“ gewesen. Sie waren immer ein Werkzeug. Eines, das im Alltag unglaublich zuverlässig funktioniert, oft sogar genau dann, wenn nichts anderes mehr richtig greift. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wenn ich an meine Zeit im Kindergarten zurückdenke – und auch an das, was ich heute auf der Bühne erlebe – dann sind Bewegungslieder für mich nie einfach nur „ein nettes Extra“ gewesen. Sie waren immer ein Werkzeug. Eines, das im Alltag unglaublich zuverlässig funktioniert, oft sogar genau dann, wenn nichts anderes mehr richtig greift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn der Kindergartenalltag ist selten ruhig, selten linear und schon gar nicht immer planbar. Es gibt diese Momente, in denen die Energie im Raum kippt, in denen Kinder unruhig werden, sich schwer konzentrieren können oder einfach gerade etwas ganz anderes brauchen als das, was ursprünglich geplant war. Und genau da kommen Bewegungslieder gerade richtig.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kinder lernen über Bewegung – nicht nur über Worte</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was dabei so spannend ist: Bewegungslieder greifen etwas auf, das Kinder ohnehin in sich tragen. Den natürlichen Drang, sich zu bewegen, sich auszuprobieren und ihren Körper einzusetzen, um sich auszudrücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Studien und entwicklungspsychologische Ansätze zeigen schon lange, dass Bewegung und kognitive Prozesse eng miteinander verknüpft sind. Kinder lernen nicht nur über Sprache oder Zuhören, sondern ganz wesentlich über ihren Körper. Wenn sie sich bewegen, werden neuronale Verbindungen aktiviert, die wiederum Aufmerksamkeit, Konzentration und sogar das Lernen selbst unterstützen. Sie be&#8220;greifen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau deshalb funktionieren Bewegungslieder so gut: Sie verbinden mehrere Ebenen gleichzeitig. Musik, Sprache und Bewegung greifen ineinander, ohne dass Kinder das Gefühl haben, etwas „lernen zu müssen“. Sie hören zu, reagieren auf Rhythmen, setzen Bewegungen um, merken sich Abläufe – und das alles passiert in einem spielerischen Kontext, der sich für sie leicht und selbstverständlich anfühlt.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Werkzeug für genau die Momente, in denen es gebraucht wird</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich im Alltag immer wieder erlebt habe – und heute noch erlebe – ist, dass Bewegungslieder oft genau dann am besten funktionieren, wenn man sie nicht nur als klassisches Angebot einsetzt, sondern eher als Antwort auf eine Situation.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man merkt: Jetzt braucht die Gruppe einen Impuls. Nicht noch mehr Worte oder noch mehr Struktur, sondern einen Zugang, der die Kinder auf einer anderen Ebene erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Schöne ist: Man muss Kinder dazu nicht groß auffordern. Man startet ein Lied – und der Rest passiert meist von ganz alleine. Die Kinder steigen ein, weil sie wollen, nicht weil sie sollen. Ein großer Unterschied!</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum sie im Kindergartenalltag so wertvoll sind</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum Bewegungslieder im pädagogischen Alltag so gerne genutzt werden. Sie sind niedrigschwellig, sofort einsetzbar und funktionieren unabhängig davon, wie die Gruppe gerade „drauf ist“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig bieten sie eine Struktur, ohne starr zu sein. Gerade in Übergängen – vom Freispiel in den Morgenkreis, vom Toben in eine ruhigere Phase – können sie helfen, die Gruppe wieder zusammenzuführen, ohne Druck aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und sie erreichen wirklich viele Kinder gleichzeitig, ohne dass jemand ausgeschlossen wird oder das Gefühl hat, nicht „richtig“ mitzumachen.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und dann ist da noch die Social-Media-Welt…</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem erlebe ich rund um genau diese Art von Mitmach-Content auch immer wieder eine ganz andere Seite – vor allem online.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf Plattformen wie TikTok polarisiert das total. Da liest man dann Kommentare wie:<br>„Was hat die denn geraucht?“<br>„Die hat ja eine Vollmeise.“<br>„Was soll der Blödsinn?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – ich kann verstehen, dass das für Außenstehende manchmal ungewohnt aussieht.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum ich es trotzdem mache</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich mache es dennoch weiter! Nicht weil ich Lust auf den Streit mit den Hatern im Netz habe oder sie provizieren will oder so, sondern weil ich weiß, wie der Alltag in vielen Kitas aussieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erzieherinnen und Erzieher leisten unglaublich viel, aber gleichzeitig ist der Beruf in den letzten Jahren auch immer stärker durchorganisiert und durchbürokratisiert worden. Dokumentationen, Elterngespräche, Planung, Organisation – all das gehört dazu und nimmt Zeit in Anspruch. Zeit, die an anderer Stelle fehlt! Nämlich an unseren Kindern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich finde, es ist völlig legitim, auf vorhandenes Material zurückzugreifen. Nicht, weil man selbst keine Ideen hat. Sondern weil man im Alltag schlichtweg nicht die Kapazität hat, sich ständig neu zu erfinden. Und weil es am Ende darum geht, was bei den Kindern ankommt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es gute, durchdachte Bewegungseinheiten gibt, die Kinder erreichen, die sie in Bewegung bringen und ihnen Freude machen – warum sollte man sie dann nicht nutzen?</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Warum das für mich dazugehört</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für mich ist das kein „pädagogischer Shortcut“, sondern ein sinnvolles Werkzeug. Und genau deshalb wird es auch immer ein Teil meiner Arbeit bleiben. Egal ob im Kindergarten, online oder auf der Bühne. Weil ich immer wieder sehe, was in diesen Momenten passiert, wenn Kinder anfangen mitzusingen, mitzutanzen und sich wirklich auf die Musik einzulassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann entsteht etwas, das man nicht erzwingen kann und deshalb umso wertvoller ist.</p>
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		<title>Kinder sind das ehrlichste Publikum der Welt</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/kinder-sind-das-ehrlichste-publikum-der-welt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bühnenalltag]]></category>
		<category><![CDATA[Familienkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Live Musik für Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Maikes Rappelkiste live]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachkonzert]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt einen Gedanken, der mich bei meinen Konzerten immer wieder begleitet: Kinder sind wahrscheinlich das ehrlichste Publikum, das man sich vorstellen kann – und manchmal auch das strengste. Wer regelmäßig vor Kindern steht, merkt ziemlich schnell, dass man ihnen nichts vormachen kann. Wenn etwas nicht funktioniert, dann wird das nicht höflich übergangen, sondern man [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es gibt einen Gedanken, der mich bei meinen Konzerten immer wieder begleitet: Kinder sind wahrscheinlich das ehrlichste Publikum, das man sich vorstellen kann – und manchmal auch das strengste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wer regelmäßig vor Kindern steht, merkt ziemlich schnell, dass man ihnen nichts vormachen kann. Wenn etwas nicht funktioniert, dann wird das nicht höflich übergangen, sondern man bekommt es direkt zu spüren. Die Aufmerksamkeit wandert, es wird gezappelt, gequatscht oder man merkt einfach, dass die Gedanken gerade ganz woanders sind. Und ja – manchmal gewinnt dann auch ganz klar die Hüpfburg im Hintergrund. Wobei man fairerweise sagen muss: Gegen eine Hüpfburg hat man wirklich kaum eine Chance. Ich bin Veranstaltern deshalb jedes Mal unendlich dankbar, wenn sie während des Auftritts kurz die Luft rauslassen 😄</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der anderen Seite passiert aber genau das Gegenteil, wenn etwas funktioniert. Dann sind die Kinder plötzlich voll da, machen mit, reagieren, lachen, singen und lassen sich komplett auf den Moment ein. Und genau dieser Unterschied ist unglaublich spannend zu beobachten.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Perfektion ist nicht das, was Kinder erreicht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich habe Situationen erlebt, in denen technisch alles gestimmt hat und trotzdem ist der Funke nicht übergesprungen. Und ich habe genauso viele Momente erlebt, in denen eben nicht alles perfekt war – in denen Technik versagt hat, ich etwas zu Hause vergessen habe, der Sound nicht optimal abgemischt war oder ich selbst vielleicht heiser oder einfach nicht bei hundert Prozent war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – waren das oft die Momente, in denen die Kinder komplett dabei waren. Weil es nicht geschniegelt war, nicht durchperfektioniert, sondern einfach ich. Ehrlich, authentisch und eben Mensch! Manchmal sind es genau diese kleinen Unperfektheiten, die eine Situation greifbar machen und die Verbindung entstehen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was Kinder wirklich erreicht, ist nicht Perfektion. Es ist Energie, Echtheit und das Gefühl, dass da vorne jemand steht, der wirklich meint, was er tut.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wir uns davon ruhig abschauen dürfen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn man ehrlich ist, kennen wir das als Erwachsene doch auch. Wir merken ziemlich schnell, ob jemand einfach nur sein Programm abspult oder wirklich präsent ist, ob jemand etwas fühlt oder einfach nur funktioniert. Ob jemand Lust hat, noch eine Zugabe zu spielen, weil die Energie im Raum gerade stimmt – oder ob er einfach seinen Plan durchzieht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und auch das danach spürt man: Nimmt sich jemand noch Zeit, bleibt noch kurz, kommt ins Gespräch, geht auf Fragen ein? Oder ist er/sie froh, wenn er weg kommt und Feierabend hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder nehmen genau das wahr. Nur viel direkter, ungefilterter und ohne sich dabei zurückzuhalten. Für mich hat das ganz viel verändert. Ich habe gelernt etwas weniger nach Perfektion zu streben (was nicht in meiner Natur liegt  :)) und mich mehr auf den Moment einzulassen. Offen zu bleiben für das, was entsteht – und mir selbst zu erlauben, einfach Spaß zu haben und echt zu sein. Mit meinen Stärken und meinen Fehlern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Als plötzlich tausende Kinder mein Lied mitsangen</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/als-ploetzlich-tausende-kinder-mein-lied-mitsangen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 17:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderlieder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliedersängerin]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermusik]]></category>
		<category><![CDATA[Konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Maike Toussaint]]></category>
		<category><![CDATA[Maikes Rappelkiste]]></category>
		<category><![CDATA[Mobi]]></category>
		<category><![CDATA[Rheinenergie Stadion]]></category>
		<category><![CDATA[Schwimm Container]]></category>
		<category><![CDATA[Weltrekord]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt Momente, die fühlen sich nicht echt an. Du stehst in einem Stadion. Vor dir warten [Platzhalter: Anzahl] Kinder. Hinter dir öffnet sich gleich das Tor, durch das sonst der 1. FC Köln aufs Spielfeld läuft. Neben dir klopft dir Henning Krautmacher auf die Schulter, lächelt und sagt: „Toi toi toi. Hab ganz viel [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-5432" srcset="https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815-768x1024.jpg 768w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815-225x300.jpg 225w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815-1152x1536.jpg 1152w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815-1320x1760.jpg 1320w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815-600x800.jpg 600w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2815.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Es gibt Momente, die fühlen sich nicht echt an.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Du stehst in einem Stadion. Vor dir warten <strong>[Platzhalter: Anzahl]</strong> Kinder. Hinter dir öffnet sich gleich das Tor, durch das sonst der 1. FC Köln aufs Spielfeld läuft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dir klopft dir Henning Krautmacher auf die Schulter, lächelt und sagt:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Toi toi toi. Hab ganz viel Spaß.“</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und obwohl ich vor meinen Auftritten eigentlich kaum noch nervös bin, wurde mir in diesem Moment plötzlich doch ein bisschen anders.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Normalerweise mache ich mir höchstens Gedanken darüber, ob die Technik funktioniert oder irgendwo ein Mikrofon streikt. Aber das hier war dann doch eine Nummer größer.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Manchmal zahlen sich viele kleine Schritte eben doch aus</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu diesem Auftritt bin ich übrigens nicht durch eine Bewerbung gekommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anfrage kam über den KreisSportBund Düren. Dort durfte ich vor zwei Jahren auf einem Sommerfest spielen. Im vergangenen Jahr waren Lucy und ich dann schon bei der Eröffnung des MOBI-Containers am Rudolfplatz dabei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und genau daraus ist irgendwann diese Chance entstanden. Und genau das ist es, was ich immer wieder hoffe:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die schönsten Chancen entstehen nicht nur dadurch, dass man sich ständig neu bewirbt. Sondern dadurch, dass Menschen sich an einen erinnern.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb lohnt es sich, dranzubleiben. Auch wenn vieles Zeit braucht. Auch wenn nicht jeder Auftritt sofort etwas Großes nach sich zieht. Manchmal merkt man erst Jahre später, wohin einen die vielen kleinen Schritte eigentlich geführt haben.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Blick hinter die Kulissen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens genauso beeindruckend wie der Auftritt selbst war für mich alles, was davor passiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Backstage durfte ich erleben, wie unglaublich viele Menschen an so einer Veranstaltung mitwirken müssen. Technik, Organisation, Koordination, Moderation, Helferinnen und Helfer, Künstler uvm. – jeder hatte seinen Teil dazu beigetragen, damit am Ende alles funktioniert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wow Moment für mich war auch die Begegnung mit Henning Krautmacher, den Räubern, einer meine liebsten Karnevalsbands und den Funky Marys. Obwohl wir mit unserem Kinderprogramm nur ein kleiner Teil des Tages waren, wurden wir unglaublich herzlich aufgenommen und durften einfach mittendrin sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein das war schon ein Erlebnis, das wir so schnell nicht wieder vergessen werde.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kinderliedermacher im größten Kinderkonzert der Welt</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrscheinlich träumt jeder Musiker davon, einmal im Leben in einer Arena oder einem Stadion aufzutreten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kinderliedermacher passiert so etwas allerdings eher selten. 😅</p>



<p class="wp-block-paragraph">Umso unwirklicher fühlte es sich an, plötzlich Teil des <strong>größten Kinderkonzerts der Welt</strong> und gleichzeitig eines <strong>Weltrekordversuchs</strong> zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Allein dieser Gedanke ist für mich bis heute kaum zu glauben.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-5434" srcset="https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-1024x768.jpg 1024w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-300x225.jpg 300w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-768x576.jpg 768w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-1536x1152.jpg 1536w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-1320x990.jpg 1320w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie-600x450.jpg 600w, https://www.maikes-rappelkiste.de/wp-content/uploads/2026/07/IMG_2802-Kopie.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und als dann plötzlich tausende Kinder mein Lied mitsangen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Und dann kam dieser Moment, als die Musik startete und die ersten Kinder mitsangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und plötzlich kommt dir eine riesige Welle aus Stimmen entgegen die DEIN Lied singt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als 14.167 Kinder gemeinsam <strong>„Menschen sind bunt“</strong> gesungen haben, musste ich ehrlich gesagt kurz lachen. Es war emotional für mich und meine Tochter Lucy, die diesen Auftritt mit mir zusammen performend hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Gefühl kann man kaum beschreiben. Es war so laut. Und es war definitiv einer dieser Augenblicke, die man nie wieder vergisst.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Worum ging es bei MOBI eigentlich?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">So besonders dieser Auftritt für mich auch war – im Mittelpunkt stand etwas viel Wichtigeres.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Weltrekord sollte auf ein Problem aufmerksam gemacht werden, das leider aktueller ist denn je:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Immer mehr Kinder können nicht sicher schwimmen.<br>Um genau zu sein, jedes fünfte Grundschulkind in Deutschland.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Gründe dafür gibt es viele. Es fehlen Wasserflächen, Schwimmkurse sind oft über Monate ausgebucht oder für manche Familien kaum bezahlbar. Gleichzeitig gibt es Eltern, die selbst nie schwimmen gelernt haben und ihren Kindern diese Erfahrung deshalb nur schwer weitergeben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Genau hier setzt <strong>MOBI</strong> an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">MOBI ist ein <strong>mobiles Schwimmbad</strong>, das direkt dorthin kommt, wo Menschen leben – auf Schulhöfe, in Stadtteile und Quartiere. So entstehen zusätzliche Möglichkeiten, Schwimmen zu lernen, ohne lange Wege oder fehlende Schwimmbäder als Hürde. Das Projekt versteht sich dabei bewusst als Ergänzung zu bestehenden Schwimmbädern und möchte möglichst<br><br>Der Weltrekordversuch sollte deshalb nicht nur begeistern, sondern vor allem Aufmerksamkeit schaffen. Denn Schwimmen ist weit mehr als nur ein Hobby oder eine Freizeitbeschäftigung. Es ist eine Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann. Gerade jetzt, wo im Sommer leider immer wieder von Badeunfällen und tragischen Unglücken berichtet wird, wird deutlich, wie wichtig dieses Thema ist. Vielleicht trägt genau diese Aktion dazu bei, dass mehr Menschen hinschauen, darüber sprechen und sich langfristig auch in Gesellschaft und Politik etwas bewegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Mehr Informationen zu MOBI:<br><a href="https://schwimm-mit-mobi.de/?utm_source=chatgpt.com">https://schwimm-mit-mobi.de/</a></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mehr als nur Unterhaltung</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn Musik dabei helfen kann, Menschen auf so ein wichtiges Thema aufmerksam zu machen, dann hat sie an diesem Tag genau das getan, was sie im besten Fall immer tun sollte:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Menschen verbinden. Gefühle wecken. Und etwas bewegen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ich wünsche mir, dass Kinderliedermusik den Stellenwert bekommt, den sie verdient.</strong> Dass sie nicht nur als &#8222;Trallala und Heititei&#8220; gesehen wird, sondern als etwas, das Kinder stärkt, Familien verbindet und manchmal sogar dazu beitragen kann, gesellschaftlich wichtige Themen sichtbar zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn wenn Kindermusik es schafft, dass tausende Kinder gemeinsam singen, lachen und gleichzeitig auf ein Thema aufmerksam werden, das im schlimmsten Fall Leben retten kann, dann zeigt das für mich, dass Kinderliedermusik so viel mehr sein kann, als viele Menschen ihr manchmal zutrauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und genau deshalb stehe ich jedes Wochenende mit voller Überzeugung auf einer Bühne.</strong></p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Einfach nur dankbar</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn mir vor ein paar Jahren jemand erzählt hätte, dass ich einmal mit meinen eigenen Kinderliedern im RheinEnergieSTADION stehen würde, hätte ich wahrscheinlich nur laut gelacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und jetzt? Jetzt schaue ich einfach mit ganz viel Dankbarkeit auf diesen Tag zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dankbar für jede einzelne Bühne, auf der ich in den letzten Jahren stehen durfte. Dankbar für alle Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet haben. Und dankbar dafür, dass Musik manchmal Türen öffnet, mit denen man selbst nie gerechnet hätte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn am Ende sind es doch genau diese Momente, die einem zeigen, warum sich all die Mühe, Absagen und die langen Autofahrten, die Stunden Tonstudio, die Zweifel und die vielen, vielen kleinen Schritte gelohnt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und vielleicht ist genau das die größte Erkenntnis, die ich von diesem Tag mitnehme:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Man weiß nie, wohin einen der nächste kleine Schritt einmal führen wird.</strong></p>
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		<title>Wie meine Mitmachkonzerte entstehen – ein Blick hinter die Bühne</title>
		<link>https://www.maikes-rappelkiste.de/wie-meine-mitmachkonzerte-entstehen-ein-blick-hinter-die-buehne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Maike]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 12:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kisten-Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage]]></category>
		<category><![CDATA[Familienevent]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderliedersängerin]]></category>
		<category><![CDATA[Maikes Rappelkiste]]></category>
		<category><![CDATA[Mitmachkonzert]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen für Kinder]]></category>
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					<description><![CDATA[Die meisten Konzertanfragen beginnen tatsächlich ziemlich ähnlich. Entweder bekomme ich eine Mail oder einen Anruf, weil jemand im Internet auf mich gestoßen ist – oder, was mich immer besonders freut: weil es eine persönliche Weiterempfehlung gab. Oft hat mich dann schon jemand live erlebt, war vielleicht mit der Kita, der Schule oder den eigenen Kindern [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die meisten Konzertanfragen beginnen tatsächlich ziemlich ähnlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Entweder bekomme ich eine Mail oder einen Anruf, weil jemand im Internet auf mich gestoßen ist – oder, was mich immer besonders freut: weil es eine persönliche Weiterempfehlung gab. Oft hat mich dann schon jemand live erlebt, war vielleicht mit der Kita, der Schule oder den eigenen Kindern auf einem Konzert und sagt danach: „Das könnte auch gut zu unserer Veranstaltung passen.“</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vom kleinen Kitakonzert bis zum Stadtfest</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Gespräch geht es meistens erstmal ganz entspannt darum, was überhaupt geplant ist. Ist es ein Kindergartenfest? Ein Familienkonzert? Ein Stadtfest? Ein Kinderfestival? Wie viele Kinder werden ungefähr erwartet? Findet die Veranstaltung drinnen oder draußen statt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dadurch kann ich meistens ziemlich schnell einschätzen, welches Setup gut passt.<br>Da ich eigene Technik habe, sind sowohl kleinere Veranstaltungen möglich als auch große Bühnen. Bei Stadtfesten oder Festivals gibt es dann aber in der Regel ein Technikteam vor Ort, mit dem dann alles abgesprochen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – manchmal stehe ich mit meiner eigenen Anlage in einer kleinen Kita-Turnhalle und manchmal auf einer großen Festivalbühne mit mehreren hundert Kindern vor mir. Genau diese Mischung mag ich ehrlich gesagt total gerne.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wie läuft so ein Mitmachkonzert dann eigentlich ab?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ganz ehrlich? Komplett gleich läuft eigentlich nie ein Konzert ab.<br>Meine Ankunftszeit, der Auf- und Abbau, die Parkmöglichkeiten und die Gegebenheiten vor Ort müssen natürlich vorher mit eingeplant werden.<br>Aber Veranstaltungen sind unterschiedlich. Und Kinder auch. Mal ist es eine kleine Kita-Turnhalle, mal ein großes Familienfest. Mal morgens um neun, mal mitten am Nachmittag bei 32 Grad im Schatten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch das Wetter, die Tageszeit oder einfach die Stimmung vor Ort spielen eine große Rolle. Zum Glück kenne ich das aus meiner Arbeit mit Kindern seit vielen Jahren und kann darauf meistens ziemlich flexibel reagieren. Wenn eine Gruppe gerade mehr Bewegung braucht, merkt man das sofort. Und manchmal merkt man eben auch: Jetzt wäre vielleicht erstmal ein ruhigeres Lied die bessere Idee.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wirklich bewährt haben sich übrigens meistens die Zeiten am Vormittag oder später nach der kleinen „Siesta“ Also dann, wenn die Bäuche wieder voll sind und auch die kleineren Geschwister ihren Mittagsschlaf hinter sich haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Viele Kinder beobachten am Anfang erstmal ganz genau, was da vorne eigentlich passiert. Und dann kippt die Stimmung meistens plötzlich. Die ersten stehen auf, die nächsten machen mit und irgendwann bewegt sich meist der ganze Raum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das Lustige ist: Bei einem Familienkonzert dauert es in der Regel nicht lange, bis auch die Erwachsenen mit drin sind! Erst wird noch vorsichtig gefilmt, dann heimlich mitgeklatscht und irgendwann machen viele Eltern die Bewegungen genauso mit wie ihre Kinder. Das freut mich wirklich immer. Denn das bedeutet, dass ich gute Arbeit mache und Menschen im wahrsten Sinne des Wortes „bewege“.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Und wie ist das mit Geburtstagen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Frage nach Kindergeburtstagen bekomme ich tatsächlich ziemlich regelmäßig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und ja – theoretisch wären solche Auftritte möglich. Allerdings steckt hinter einem privaten Geburtstagskonzert für mich derselbe organisatorische Aufwand wie hinter einem Kita- oder Familienkonzert. Oft sogar mehr, je nachdem, wo die Veranstaltung stattfindet. Somit sind die Preise hierfür auch ziemlich gleich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig blockiere ich mir damit natürlich Termine, an denen normalerweise öffentliche Veranstaltungen stattfinden könnten. Deshalb gibt es Wohnzimmerkonzerte bei mir eher selten und wirklich nur mal als Ausnahme für kleine Superfans. Mein Schwerpunkt liegt ganz klar auf Mitmachkonzerten, Familienveranstaltungen, Kitas, Schulen, Stadtfesten und Kinderfestivals.</p>



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<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ich über Live-Konzerte gelernt habe</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Was ich über die Jahre gelernt habe: Kinder sind wahrscheinlich das ehrlichste Publikum überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie zeigen einem ziemlich schnell, was funktioniert – und was eben nicht. Genau deshalb nehme ich aus fast jedem Konzert neue Ideen, Gedanken oder Impulse mit.<br>Manche Songs entwickeln sich live plötzlich ganz anders, als ich sie ursprünglich geplant hatte. Manche Dinge funktionieren auf der Bühne viel besser als gedacht, andere verändern sich mit der Zeit einfach weiter. Ich mag das. So ist das Leben – ständig in Bewegung und im Wandel. Und genauso darf sich für mich auch ein Bühnenprogramm verändern, weiterentwickeln und wachsen. Damit daraus immer wieder neue Ideen entstehen – für neue Songs, neue Videos oder manchmal einfach für den nächsten Auftritt.</p>



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